Lehrgangsbeschreibung
Erdbaumaschinen sind keine ungefährlichen Geräte. Das Bedienen von Gerätschaften, wie Radlader oder Bagger zum Beispiel, erfordert einen sorgfältigen und besonnenen Umgang. Beim Arbeiten an Böschungen, im Bereich von Erdleitungen, am Graben oder auch Steinbruch- und Abbrucharbeiten treten viele Gefahrquellen auf. Unzureichend qualifizierte und ungeübte Geräteführer können dabei schnell hohe Sach-, schlimmer noch Personenschäden verursachen. Zur Vermeidung solcher Unfälle stehen sowohl der Geräteführer als auch der Unternehmer in der Verantwortung, geeignete Vorsichtsmaßnahmen zu ergreifen oder zu veranlassen. Eine dieser Maßnahmen ist neben der Unterweisung und Einarbeitung am Gerät eine vorangegangene qualifizierte Ausbildung zum Erdbaumaschinenführer. Nach erfolgreich abgeschlossener Schulung erhöhen sich die Arbeitseintritts- /Vermittlungschancen von Arbeitssuchenden beispielsweise im Unternehmen der Bauindustrie, Umschlagsunternehmen oder auch Unternehmen der Land- und Forstwirtschaft.
Ihr Nutzen
- Der Erwerb des Fahrausweises für Erdbaumaschinen ermöglicht das sichere Führen von Erdbaumaschinen und ihre fachgerechte Handhabung.
Zielgruppe / Voraussetzungen
- Personen, mit Vollendung des 18. Lebensjahres und körperlicher / geistiger Eignung, die zum Führen einer Erdbaumaschine beauftragt werden sollen oder schon sind.
Lehrgangsinhalte
- Arbeitsschutz und Unfallverhütung
- Erste Hilfe
- Umweltschutz
- Ladungssicherung
- Rechtliche Grundlagen
- Aufsichtspflicht
- Mindestanforderung und Eignung
- Abfahrkontrolle
- Teilnahme am öffentlichen Straßenverkehr
- Anschlagen von Lasten und Anschlagmittel
- Böschungen und geböschte Gräben
- Praktische Fahrausbildung
